
Mit dem eigenen Auto durch Europa zu cruisen, klingt nach Freiheit pur … aber darf man mit dem Leasing-Auto überhaupt ins Ausland? Bevor Du Deinen Roadtrip startest, gibt’s einige Dinge, die Du unbedingt wissen solltest, um böse Überraschungen zu vermeiden. Egal, ob Du für den Urlaub oder geschäftlich ins Ausland fährst: Informiere Dich hier, worauf Du achten musst, welche Dokumente Du unbedingt dabei haben solltest und wie Du sicherstellst, dass Dein Versicherungsschutz über die Grenzen hinaus greift. Ready for the road? Dann lass uns loslegen!
Ob für einen Kurztrip ins Nachbarland oder den Sommerurlaub am Mittelmeer – innerhalb der EU und in der Schweiz kannst Du Dein Leasing-Auto in der Regel ohne Einschränkungen nutzen. Wenn Du planst, außerhalb der Europäischen Union zu reisen, lohnt es sich, einen Blick in Deinen Versicherungsvertrag zu werfen. Fährst Du zum Beispiel nach Anatolien (asiatischen Teil der Türkei) musst Du zwingend vorab mit Deinem Versicherer klären, ob Haftpflicht- und Kaskoschutz für den Reisezeitraum erweitert werden können. Die Bestätigung reichst Du anschließend beim Leasinggeber ein, um die Reise genehmigen zu lassen.
Bei allen Auslandsreisen gilt: Behalte die Kilometeranzahl im Auge, um mögliche Mehrkosten zu vermeiden. Denn bei längeren Strecken kann es durchaus passieren, dass Du die vertraglich vereinbarte Kilometerzahl schnell mal überschreitest.
Regelungen im Zielland: Jedes Land hat seine eigenen Verkehrsregeln. Achte auf länderspezifische Tempolimits, Promillegrenzen und Pflichten zur Mitnahme von Warndreieck, Warnweste und Verbandskasten. Informiere Dich am besten vorab beim ADAC oder einer ähnlichen Quelle über die Vorschriften in Deinem Zielland.
Kilometer im Blick behalten: Plane Deine Route gut, denn lange Strecken können schnell dazu führen, dass Du die im Leasingvertrag festgelegte Kilometeranzahl überschreitest. Das kann bei der Rückgabe des Leasingautos zu zusätzlichen Kosten führen.
Auch diese Kosten solltest Du bei der Reiseplanung im Blick haben. Falschparken oder Geschwindigkeitsüberschreitungen können zu Bußgeldern führen, die zunächst an den Leasinggeber gehen – die Du jedoch inklusive einer Bearbeitungsgebühr übernehmen musst.
Versicherungsschutz und Genehmigungen: Bei Fahrten ins außereuropäische Ausland kontaktierst Du zuerst Deinen Versicherer, nicht den Leasinggeber. Sobald der Versicherer die Deckung bestätigt, reichst Du diese Genehmigung beim Leasinggeber ein.
Dein Leasing-Auto ist in der Regel durch eine Vollkasko-Versicherung geschützt. Der Versicherungsschutz gilt in den geografischen Grenzen Europas sowie in bestimmten außereuropäischen Gebieten, die zur EU gehören.
Deine Grüne Versicherungskarte solltest Du immer dabei haben, denn diese wird in vielen Ländern bei Unfällen oder Polizeikontrollen verlangt. Auf der grünen Karte findest Du eine Liste mit den Ländern, in denen Deine Kfz-Haftpflicht greift – sie sagt aber nichts über den Kaskoschutz aus. Beispiel: Türkei – auf der Grünen Karte wird die Türkei aufgelistet, aber der Kaskoschutz endet an der Grenze Europas, sofern keine Erweiterung beantragt wurde.
Egal ob im In- oder Ausland: Damit Du komplett auf der sicheren Seite bist, solltest Du über den Leasingschutz (GAP) nachdenken. Diese deckt im Falle eines Totalschadens oder Diebstahls die Lücke zwischen dem Wiederbeschaffungswert des Autos und den noch offenen Leasingraten.
In diesem Fall solltest Du genau prüfen, ob Deine Versicherung dort ebenfalls gilt. Prüfe in der Grünen Karte, ob die Haftpflichtversicherung gilt, und kläre mit Deinem Versicherer, ob der Kaskoschutz erweitert werden kann. Wenn Du Dein Auto bei Allane geleast hast, melde Dich am besten direkt bei unserem Kundenservice und gib Deinen Reisezeitraum und das Zielland durch.
Kurz gesagt: Mit einem Leasing-Auto von Allane bist Du für Fahrten ins Ausland in der Regel bestens abgesichert – zumindest innerhalb der EU. Planst Du eine Reise in Länder außerhalb Europas, solltest Du Deinen Versicherungsschutz genau checken und Deinen Leasinggeber kontaktieren, um auf Nummer sicher zu gehen.

Sollte Dein Leasing-Fahrzeug im Ausland in einen Unfall verwickelt oder gestohlen werden, ist schnelles Handeln gefragt. Bei einem Unfall ist es wichtig, dass Du die Polizei verständigst und den Vorfall sorgfältig dokumentierst. Dabei kann es extrem hilfreich sein, wenn Du den mehrsprachigen Europäischen Unfallbericht griffbereit hast, denn er erleichtert die Kommunikation mit der Polizei und den Versicherungen vor Ort. Du kannst Dir den Bericht ganz einfach beim ADAC in mehreren Sprachen herunterladen.
Im Fall eines Diebstahls solltest Du umgehend die Polizei, den Leasinggeber und Deine Versicherung informieren. Hier kann ein Leasingschutz (GAP) Deine Rettung sein, da sie Dich finanziell absichert, indem sie die Lücke zwischen dem Fahrzeugwert und den ausstehenden Leasingraten schließt.
Tipp: Solltest Du eine Panne oder einen Schaden im Ausland haben, steht Dir das Schadenmanagement von Allane jederzeit zur Verfügung und sorgt dafür, dass Du schnell wieder mobil bist. Denk daran, jeden Schaden sofort zu melden, damit die Versicherung den Schaden abdeckt.
Bei Aufenthalten über sechs Monate gilt das Zielland als neuer Wohnsitz – somit darfst Du Dein Leasing-Fahrzeug nicht dauerhaft im Ausland nutzen (Beachtung der Zoll- und Finanzvorschriften).
Tipp: Prüfe unbedingt Deinen Leasingvertrag und kläre vorher, ob und unter welchen Bedingungen Du Dein Leasing-Fahrzeug ins Ausland mitnehmen kannst, um unnötigen Stress zu vermeiden.
Ready to roll?
Bevor Du mit Deinem Leasing-Fahrzeug ins Ausland startest, solltest Du ein paar wichtige Punkte auf dem Schirm haben. Mit dieser Checkliste bist Du bestens für Deinen nächsten Roadtrip vorbereitet:
Versicherungsschutz prüfen (Haftpflicht + Kasko): Stelle sicher, dass Deine Kfz-Versicherung auch im Ausland gültig ist. Je nach Reiseziel kann es nötig sein, eine Zusatzversicherung abzuschließen, um rundum abgesichert zu sein.
Genehmigung vom Leasinggeber holen. Bevor Du mit Deinem Leasing-Auto ins Ausland fährst, lass Dir vom Leasinggeber schriftlich bestätigen, dass die Reise erlaubt ist. Das ist besonders wichtig, wenn Du Länder außerhalb der EU besuchen möchtest.
Wichtige Dokumente einpacken. Diese Unterlagen solltest Du unbedingt im Gepäck haben:
Notfallkontakte bereithalten. Speicher die Notfallnummern der Pannen- und Unfallhilfe, Deiner Versicherung und des Leasinggebers in Deinem Handy ab, damit Du im Ernstfall schnell reagieren kannst.
Alternativen prüfen. Bei langen Auslandsaufenthalten kann es sinnvoll sein, vor Ort ein Auto zu mieten, anstatt Dein Leasing-Auto mitzunehmen. Das erspart Dir mögliche Komplikationen bei der Rückgabe oder beim Versicherungsschutz.


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