Der Opel Rocks Electric wurde im Jahr 2020 unter der Bezeichnung Opel Rocks-e vorgestellt und trägt seit 2023 den aktuellen Namen. Das Fahrzeug ist baugleich mit dem Citroën Ami und stammt aus dem Stellantis-Konzern. Auch, wenn der kleine Flitzer wie ein Auto aussieht, handelt es sich nach EU-Recht um ein leichtes Vierradmobil. Die Besonderheit liegt in der Zulassung für Jugendliche ab 15 Jahren und die Möglichkeit, mit dem Führerschein AM einzusteigen. Möglich ist dies auch, weil der Rocks Electric nur maximal 45 km/h schnell ist. Der italienische Autobauer Fiat adaptiert die Technologie und verkauft das Fahrzeug als Fiat Topolino mit klarer Referenz auf die Kleinwagen der 1950er und 60er Jahre.
Opel Rocks-e -
*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch, die offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen und den offiziellen Stromverbrauch neuer Pkw" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist unter www.dat.de.
Auch, wenn ab einem Alter von 15 Jahren eingestiegen werden kann, eignet sich der Opel Rocks Electric problemlos für Erwachsene. Angesichts der Länge von 2,41 Meter werden selbst die Maße für ein Kei-Car unterboten. Mit anderen Worten passt der Opel Rocks Electric in nahezu jede Parklücke und kann auch quer eingeparkt werden. Dabei ist das Fahrzeug 1,39 Meter breit und bringt es auf eine Höhe von 1,52 Meter.
Zwei Personen passen problemlos in den Innenraum und natürlich ist der kleine Flitzer in erster Linie für den Einsatz in der Innenstadt geeignet. Ein Kofferraum existiert nicht, dafür ist aber ausreichend Platz für Einkaufstaschen im Opel Rocks e Innenraum. Ein Vorteil liegt im geringen Wendekreis von lediglich 7,20 Meter.
Wenn Du mehr Platz benötigst, eignet sich womöglich der Opel Rocks Electric Kargo. Diese Ausführung als Einsitzer kann bis zu 400 Liter transportieren und bietet eine Nutzlast von 130 Kilogramm. Zudem ist der Ladeboden variabel und ermöglicht den Transport von Ladegut mit bis zu 1,20 Meter Länge.
Das Fahren auf der Autobahn ist mit dem Opel Rocks Electric nicht erlaubt, da die Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h hierfür nicht ausreicht. Längere Strecken empfehlen sich aber ohnehin nur innerhalb eines Radius von 75 Kilometer.
Kein Auto, aber trotzdem ein echter Opel. Der Rocks Electric alias Rocks e bietet ein auffälliges Design mit Opel Vizor und Blitzlogo. Angeboten wird eine Zweifarb-Lackierung und eine große Kunststoffblende an der Front, in die zwei runde LED-Scheinwerfer eingelassen sind. Wer sich für die Ausführung als Rocks e Tekno entscheidet, erfreut sich an Farbakzenten in Elektro Gelb und einer speziellen Folierung sowie besonderen Radkappen im X-Design. Unterschieden wird zwischen den Ausstattungslinien Tekno und Klub, wobei der Klub die Farbakzente in stilvollem Grau nach außen trägt.
In jeder Ausführung ist die Außenhülle aus Kunststoff, der auf Stahlprofilen aufbaut. Zudem ist die Fahrer:innentür gegenläufig angeschlagen.
Eine Besonderheit stellt der Rocks e Xtreme dar, der allerdings als Einzelstück aus einem Designwettbewerb des Jahres 2022 hervorging.
In der Leistung ist der Opel Rocks Electric begrenzt. Der Motor leistet im Dauerbetrieb nicht mehr als 6 kW oder 8,2 PS mit einem maximalen Drehmoment von 40 Nm. Im Inneren arbeitet eine 5,5 kWh- Batterie, die eine Reichweite von bis zu 75 Kilometer ermöglicht. Komplett aufgeladen wird der Akku in 3,5 Stunden, wofür eine normale Steckdose ausreicht.
Als Geschwindigkeit stehen maximal 45 km/h auf dem Datenblatt, wenngleich manche Zeitschriften bereits über 80 km/h und eine Leistung von bis zu 25 kW oder 34 PS sprechen, was nach französischem Recht ebenfalls noch nicht als Auto gelten würde.
Die Ausstattung des Opel Rocks Electric ist fast mit der eines vollwertigen Autos zu vergleichen, wenngleich Features wie eine Klimaanlage oder auch Airbags fehlen.
Das Infotainment im Opel Rocks Electric wird durch das eigene Smartphone umgesetzt. Zu diesem Zweck bietet das Modell eine eigene Halterung sowie Anschlüsse via USB. Genutzt werden kann auch die MyOpel App, die direkten Zugriff auf das Fahrzeug mitsamt Akkustand, Wartungsintervallen und Kilometerstand bietet. Ein eigenes Display existiert nicht, dafür aber eine Bluetooth-Soundbox, die sich herausnehmen lässt.
Assistenzsysteme gibt es im Opel Rocks Electric nicht, was auch mit der geringen Höchstgeschwindigkeit zu tun hat. Das Fahrzeug ist vor allem im Hinblick auf Gewichtsreduzierung und Sparsamkeit konstruiert und besteht aus lediglich 270 Einzelteilen.
Fahren im Opel Rocks Electric ist nur bedingt mit einem Auto vergleichbar. Im direkten Vergleich mit einem E-Roller punktet das Modell aber auf ganzer Linie und bietet dank Panorama Glasdach und bequemen Sitzen ein Plus an Komfort. Hinzu kommen die vielen Ablageflächen sowie die Heizung und eine Lüftung gegen Beschlagen der Scheiben.
So nachhaltig wie der Opel Rocks Electric ist kaum ein anderes Fahrzeug. Überflüssige Materialien werden hier nicht verbaut und die verwendeten Kunststoffe sind zu 100 Prozent wiederverwertbar. Ebenfalls handelt es sich um ein klein dimensioniertes und sparsames Elektro-Fahrzeug mit einem Verbrauch von gerade einmal 11,9 kWh auf 100 Kilometer.
Der Opel Rocks-e Preis in Höhe von 7990 Euro ist zweifelsohne ein gewichtiges Argument zugunsten des Fahrzeugs. Direkt vergleichen lassen sich Citroën Ami und Fiat Topolino, die baugleich sind. Ebenfalls eignet sich der Mobilize Duo als Nachfolger des Renault Twizy.
Der Opel Rocks Electric ist ein elektrisches Fahrzeug, das von Jugendlichen ab 15 Jahren gefahren werden darf. Der Zweisitzer ist nur 2,41 Meter lang und maximal 45 km/h schnell. Charakteristisch sind die bequemen Sitze, Panorama Glasdach sowie LED-Scheinwerfer und eine gegenläufig angeschlagene Fahrer:innen-Tür.