Wer gerne in unwegsamem Gelände und abseits der Straßen unterwegs ist, benötigt echte Offroader. Der Markt für Geländewagen geht fließend in den der SUV über und doch existieren klare Kriterien, die ein echter Geländewagen erfüllen muss. Unbedingt erforderlich ist eine robuste Bauweise, die oftmals mit spezieller Beplankung einhergeht. Des Weiteren fährt ein echter Geländewagen kompromisslos mit Allradantrieb und bietet sowohl eine hohe Bodenfreiheit als auch einen ausreichenden Böschungswinkel. Zu den besonderen Features zählen Differenzialsperren, Getriebeuntersetzung, Geländereifen und zum Teil die Möglichkeit, eine Seilwinde zu installieren. Des Weiteren unterscheiden sich manche Geländewagen durch den Aufbau auf einen Leiterrahmen von den SUV.
Der Titel als „Bester Geländewagen“ lässt sich gewiss nicht an ein einzelnes Fahrzeug verleihen. Die einzelnen Modelle mit Geländetauglichkeit sind zu unterschiedlich und richten sich an ein sehr gemischtes Publikum. Wer auch noch Gebrauchtmodelle hinzu addiert, kann zudem „Beste Geländewagen bis 5.000 Euro“ finden oder auch den Titel als „Bester Geländewagen bis 10.000 Euro“ für einen besonders günstigen Geländewagen verleihen. Hierfür kommen auch mittlerweile eingestellte Fahrzeuge wie der Mitsubishi Pajero oder der Nissan Patrol in Baujahren bis 2009 in Frage, die vielfach zu einem niedrigen Preis angeboten werden. Selbiges gilt naturgemäß auch für den Dacia Duster oder die nicht mehr als Neuwagen erhältlichen Suzuki Jimny und Lada Niva.
Eine Liste der Modelle, die als „Bester Geländewagen“ in Frage kommen, enthält aber auch Fahrzeuge, die eher im Luxussegment angesiedelt sind und sich entsprechend als luxuriöse SUV mit Geländetauglichkeit eignen.
Modell | Leistung | Bodenfreiheit | Preis ca. | Besonderheiten |
158 PS | max. 21,7 cm |

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18.990 € |
auch Frontantrieb |
Lada Niva | 122 PS | max. 22,0 cm | variiert | nur noch als Gebrauchtwagen |
525 PS | max. 29,3 cm | 71.200 € | Klassiker seit 1948 |
102 PS | max. 21,0 cm | variiert | nur noch als Gebrauchtwagen |
381 PS | max. 25,9 cm | 72.900 € | Allradantrieb zuschaltbar |
153 PS | max. 23,4 cm | 40.490 € | Boxermotor |
424 PS | max. 33,0 cm | 67.950 € | Comeback eines Klassikers |
286 PS | max. 26,4 cm | 71.140 € | Leiterrahmen und BMW-Motoren |
605 PS | max. 35,1 cm | 122.808 € | auch elektrisch |
330 PS | max. 33,0 cm | 79.900 € | elektronisches Multi-Terrain |
Die Auswahl an Geländewagen ist groß und seit den Zeiten des Willys Jeep der 1940er Jahre hat sich auf dem Markt viel getan. Für reine Offroad Fahrten oder den Betrieb im Alltag ohne viele Schnörkel empfehlen sich Modelle wie der Subaru Forester oder auch der Jeep Wrangler. Letzterer kann in der Ausführung Rubicon auch noch geschärft werden und bietet herausragende Geländewerte. Bei puristischen Modellen stehen Leistung und Offroad Fähigkeit im Vordergrund, hinzu kommen hohe Anhängelasten und Platz im Innenraum.
Platz ist auch dann vonnöten, wenn eher nach einem SUV mit Geländetauglichkeit gesucht wird. Fahrzeuge wie der BMW X5 oder der VW Touareg ließen sich als so genannte Softroader bezeichnen und sind dank Allradantrieb ebenfalls in der Lage, kurze Ausflüge abseits der Straßen zu unternehmen. Hinzu kommt, dass bis zu sieben Sitze integriert werden können. Familien SUV sind keine Geländewagen im klassischen Sinne, sondern punkten eher mit ihrer Ausstattung.
Noch mehr Ausstattung in Kombination mit guten Werte für Offroad Fahrten bieten Luxusmodelle wie die G-Klasse von Mercedes-Benz oder auch der gediegene Range Rover des britischen Herstellers Land Rover. Diese Noblesse hat aber auch ihren Preis und der liegt in aller Regel bei mehr als 100.000 Euro.
Am anderen Ende der Skala befinden sich Einsteiger:Innen-Modelle wie der Dacia Duster oder auch Suzuki Jimny, die zum günstigen Preis angeboten werden und trotzdem fürs Gelände geeignet sind.
Wer nach einem Geländewagen Ausschau hält, muss einige Punkte beachten. Das Preis Leistungs Verhältnis spielt eine entscheidende Rolle und nicht immer macht es Sinn, gleich nach dem teuersten Luxusfahrzeug zu greifen.
Um auf unwegsamem Gelände zurecht zu kommen existieren einige klar definierten Werte, die die Geländetauglichkeit definieren. Die Bodenfreiheit erklärt sich von selbst und sorgt dafür, dass Hindernisse auf der Fahrbahn oder im Gelände nicht den Boden des Fahrzeuge beschädigen. Bei einem normalen PKW wie dem VW Golf VIII liegt der Wert beispielsweise bei rund 14 Zentimeter, SUV liegen in der Regel zwischen ca. 15 und 20 Zentimeter. Für Offroad Fahrten stellen 18 Zentimeter nach der Geländewagen-Definition des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) das Minimum dar.
Weitere relevante Faktoren sind Watttiefe und Böschungswinkel. Der Böschungswinkel wird in Grad gemessen und bezeichnet die maximale Steigung, die ein Fahrzeug bewältigt. Das KBA gibt in diesem Kontext Werte von mindestens 25° vorn und 20° hinten vor und ergänzt diese durch 20° Rampenwinkel und eine Steigfähigkeit von 30 Prozent. Zudem muss für die Einstufung als Typ M1G ein Allradantrieb vorhanden sein.
Sobald mindestens fünf der sechs Kriterien des KBA erfüllt sind, darf ein Fahrzeug als „echter Geländewagen“ bezeichnet werden. Dies kann auch Auswirkungen auf die Bereifung haben, die meist besonderen Grip bietet und für alle Terrains produziert wird.
Meist wird ein Geländewagen nicht ausschließlich im Offroad-Betrieb gefahren, weswegen vor dem Kauf auch die üblichen Kriterien wie Alltagstauglichkeit, Wartung und Verbrauch eine Rolle spielen. Vor allem bei leistungsstarken Verbrennungsmotoren kann der Verbrauch hoch ausfallen, zudem existieren bei gebrauchten Fahrzeugen mitunter Probleme mit innerstädtischen Umweltzonen. Für Fahrten in der City eignet sich daher ein Plug-In-Hybrid oder gar ein elektrisch angetriebener Geländewagen. Ein Elektroantrieb bietet zudem Vorteile in der Wartung, wobei Allradfahrzeuge einen etwas höheren Verschleiß als Fronttriebler aufweisen können.
Den Titel als „Bester Geländewagen“ dürfen gleich eine Reihe von Fahrzeugen für sich beanspruchen. Als günstige Puristen eignen sich beispielsweise Dacia Duster, Suzuki Jimny oder Subaru Forester, während Jeep Wrangler und Land Rover Defender als Klassiker gelten. Der Toyota Land Cruiser ist besonders geländetauglich, der Mercedes-Benz G-Klasse gilt hingegen als echtes Luxusfahrzeug. Welches Modell für wen geeignet ist, bedarf einer individuellen Einschätzung. Der Trend auf dem Markt für Geländewagen weist jedoch eindeutig in Richtung elektrischer Antriebe, die mehr und mehr Einzug halten. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn bei einem Stromer liegt das maximale Drehmoment direkt an und zudem schonen die Fahrzeuge die Umwelt. Unter den SUV besitzen bereits viele Modelle E-Antriebe, bei den klassischen Geländewagen sind Mercedes-Benz und Jeep die Pioniere.