Wie der Name bereits sagt, ist die Verkehrszeichenerkennung ein hilfreiches Assistenzsystem, das beispielsweise die zulässige Höchstgeschwindigkeit oder auch ein Überholverbot erkennt. Im Dschungel der Verkehrsschilder funktioniert die Verkehrszeichenerkennung als zusätzliche Absicherung und gibt akustische oder haptische Warnungen bei zu schnellem Fahren. Das Risiko von Bußgeldern wird dadurch minimiert und zudem ist die Fahrt sicherer. Seit Juli 2024 ist eine kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung für in der EU neu zugelassene Fahrzeuge verpflichtend und wird international auch als offener ISA (Intelligent Speed Assistance) bezeichnet.
Eine Verkehrszeichenerkennung im Auto arbeitet mit Kameras, erkennt Verkehrsschilder und zeigt diese auf dem Kombiinstrument oder im Head Up Display an. Im Fokus steht dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeit, weshalb sowohl Tempolimits als auch deren Aufhebung erkannt werden. Ebenfalls unterscheidet die Verkehrszeichenerkennung zwischen Stadtverkehr und Fahren auf der Landstraße und passt die Anzeige auch ohne vorhandenen Schilder an die jeweilige Fahrsituation an. Konkret bedeutet dies, dass im Stadtverkehr – je nach System – die Anzeige einer Begrenzung auf 50 km/h, auf Landstraßen entsprechend 100 km/h erfolgt.
Eine automatische Verkehrszeichenerkennung benötigt zum einwandfreien Funktionieren eine Kamera, die in der Regel hinter der Frontscheibe in der Nähe des Innenspiegels montiert ist. Entscheidend für die Qualität sind die Auflösung sowie die Bildrate aber auch der so genannte Dynamikbereich alias High Dynamic Range (HDR) spielt eine Rolle. Die Kamera ist in der Lage, die Verkehrsschilder zu erkennen und deren Form und Farbe abzugleichen, was mit einem Radar komplizierter wäre.
Im nächsten Schritt werden die Bilder via Software im Kontrast verstärkt und die Farben optimiert, zudem nutzen fortschrittliche Verkehrszeichenerkennungen Filter. Dies dient dem Zweck einer validen Mustererkennung, bei der sowohl die Farben als auch die Form erkannt und im nächsten Schritt mit den gespeicherten Verkehrsschildern aus einer integrierten Datenbank abgeglichen werden. Die Systeme lernen dazu und arbeiten zudem mit Wahrscheinlichkeiten und mehreren Frames und somit mehreren Aufnahmen eines Schildes.
Im letzten Schritt vor der Anzeige erfolgt eine Überprüfung der Plausibilität und somit ein Abgleich mit den Daten der Navigation. Es bedarf somit nicht nur der Kamera, sondern auch eines GPS und installierten Kartenmaterials, um Schilder sicher zu erkennen.
Die Verkehrszeichenerkennung hat auch Grenzen und arbeitet aktuell noch nicht zu 100 Prozent richtig. Gründe hierfür liegen im Wetter, denn bei Nebel, Regen oder Schnee sind die Farbkontraste nicht so stark sowie Gegenlicht. Des Weiteren kann immer passieren, dass ein Verkehrsschild verdeckt ist oder temporär abgedeckt wurde und auch Schilder mit integrierter LED-Technik bereiten mitunter Probleme.
Immer erforderlich ist das Arbeiten in Echtzeit, weshalb die Systeme eine ausreichende Rechenleistung benötigen.
Angezeigt werden die Informationen aus der Verkehrszeichenerkennung entweder im Kombiinstrument oder auf einem Head Up Display, sofern ein solches vorhanden ist. Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung des Navigationsdisplays. Aktive Warnungen werden automatisch gegeben und zwar sowohl akustisch als auch optisch in Form, beispielsweise in Form eines blinkenden Schild-Icons und eines Signaltons. Ebenfalls möglich ist haptisches Feedback, jedoch kein aktiver Eingriff.
Zwischen der Verkehrszeichenerkennung und einem Intelligent Speed Assist alias ISA können erhebliche Unterschiede bestehen, wenngleich beide Systeme technisch verwandt sind. Normalerweise sieht auch ISA keine automatische Betätigung der Bremse vor und kann zudem abgeschaltet werden. In diesem Fall ist von offenem ISA die Rede. Werden die Systeme allerdings halboffen integriert, erfolgt haptisches Feedback an den Pedalen, sobald zu schnell gefahren wird und ein geschlossenes ISA drosselt sogar automatisch den Motor und sorgt so dafür, dass nicht zu schnell gefahren werden kann.
Laut EU-Verordnung 2019/2144 ist ein ISA System in Form einer Verkehrszeichenerkennung seit Juli 2022 für alle neuen Typprüfungen und seit Juli 2024 für alle Neuzulassungen Pflicht. Per Definition geht es dabei um einen Intelligent Speed Assistance, der jedoch in der offenen Form vorgeschrieben ist und somit nicht automatisch einbremsen muss. Laut Expertenschätzungen bewirkt eine Verkehrszeichenerkennung eine Reduzierung der Unfälle mit Verletzten um bis zu 30 Prozent und der Todesfälle um bis zu 20 Prozent.
Die Nachrüstung einer Verkehrszeichenerkennung ist besonders einfach, wenn bereits eine Frontkamera und ein Display vorhanden sind. In diesem Fall reicht zum Teil die Freischaltung via Software. Ist dies nicht möglich, lassen sich auch komplette Systeme mit Kombination aus Kamera und Anzeige, wahlweise via Smartphone, einbauen. Statt einer aufwändigen Nachrüstung liefern jedoch auch Dashcam-Apps (via Kamera) oder Google Maps (via Navigationsdaten) Informationen zu Tempolimits und messen die aktuelle Geschwindigkeit.

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