
Adaptives Kurvenlicht wird seit den 2000er Jahren in verschiedenen Fahrzeugen eingesetzt und bietet eine Anpassung der Scheinwerfern an den Straßenverlauf. Den Anfang machte 2003 der BMW 7er- Reihe, wobei auch schon in früheren Jahren Scheinwerfer mit mechanischer Bewegungsmöglichkeit konstruiert worden waren. Mittlerweile findet sich adaptives Kurvenlicht vor allem in Fahrzeugen der Mittel- und Oberklasse, zudem nutzen Motorräder diese Technologie. Der Vorteil besteht in einem Plus an Sicherheit, da der Verlauf von Kurven früher erkannt wird und auch Hindernisse und Fußgänger:innen schneller ins Blickfeld gelangen. Adaptives Kurvenlicht beugt zudem frühzeitiger Ermüdung der Fahrer:innen vor, indem eine bessere Ausleuchtung der Fahrbahn erfolgt. In der Automobilwelt wird adaptives Kurvenlicht oftmals als AFS (Advanced Front Lighting System) oder AFL (Adaptive Forward Lighting) abgekürzt.
Der Begriff adaptives Kurvenlicht bezeichnet verschiedene Technologien, die meist zusammenwirken. Unterschieden wird zwischen dynamischem Kurvenlicht und der statischen Variante sowie der Erweiterung zu einem Front Lighting System, das in modernen Fahrzeugen mit Matrix-LED-Scheinwerfern oder Pixel-LED arbeitet. Den Standard setzten in der Anfangszeit Halogenscheinwerfer, gefolgt von Xenon Scheinwerfern und heutigem LED- oder Laserlicht. Die Funktionsweise besteht in aktivem Mitlenken der Scheinwerfer, was durch das Zusammenspiel mit dem Lenkwinkelsensor, Geschwindigkeitssensoren sowie Kameras ermöglicht wird. Berechnet wird der Winkel der Scheinwerfer im Steuergerät und natürlich benötigt das System zudem Motoren, die die Scheinwerfer bewegen.
Kurvenlicht ist nicht zwingend adaptiv. Manche Fahrzeuge bieten nur statisches Kurvenlicht, das bei niedrigen Geschwindigkeiten eingesetzt wird, das adaptive Kurvenlicht ist eine Weiterentwicklung.
Das statische Kurvenlicht benötigt zum Funktionieren einen Lenkwinkelsensor sowie die Erkennung des Blinkers und des Fahrtempos. Eingesetzt wird dieses Features vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten, beispielsweise beim Abbiegen. Sobald dies erkannt wird, werden neben den Scheinwerfern auch ein zusätzlicher Scheinwerfer oder die Nebelscheinwerfer aktiviert und leuchten in einem seitlichen Winkel von bis zu 70° in die Kurven hinein. Es entsteht somit ein zusätzlicher Lichtkegel, der bis zu 30 Meter reicht. Der Scheinwerfer bleibt jedoch fest und bewegt sich nicht – der Effekt kommt ausschließlich über zusätzliche Scheinwerfer zustande, womit die Technologie deutlich als adaptives Kurvenlicht ist.
Adaptives Kurvenlicht bedeutet ein Mitlenken der Scheinwerfer und somit eine dynamische Ausleuchtung der Fahrspur entsprechend der aktuellen Fahrsituation. Diese System funktionieren auch bei höheren Geschwindigkeiten und werden somit auch auf Landstraßen und der Autobahn eingesetzt. Neben diversen Sensoren kommen mitunter auch Kameras zum Einsatz, die den Straßenverlauf erkennen und die erfassten Informationen zur Auswertung an ein Steuergerät senden. Von hier wird der Motor zur Bewegung der Scheinwerfer bzw. der dort verbauten Reflektoren oder Projektoren in Gang gesetzt. Der Schwenkwinkel kann bis zu 15 Grad und mehr betragen, die Reichweite entspricht der des Abblendlichts und bietet bei Laserlicht somit bis zu 500 Meter.
Ein modernes Front Lighting System (AFS) kombiniert adaptives Kurvenlicht mit statischem Kurvenlicht und lässt sich in seiner Funktion auch als intelligent bezeichnen. Angepasst werden die Scheinwerfer nicht nur an Geschwindigkeit und Straßenverlauf, sondern auch ans Wetter und den Gegenverkehr. Ein Front Lighting System arbeitet bei allen Geschwindigkeiten und integriert auch die Funktion eines dynamischen Fernlichts inklusive Blendfreiheit.
Bei Nacht bietet adaptives Kurvenlicht den Vorteil einer besseren Sicht und einer umfangreicheren Ausleuchtung der Straße. Gefahren werden früher erkannt und die Reaktionszeit für Fahrer:innen ist somit länger. Ein weiterer Pluspunkt liegt in der gleichmäßigeren Beleuchtung der Straße, die Ermüdung vermeidet und so gut wie keine Blindflug-Phasen mit sich bringt.
Nicht zu verwechseln ist adaptives Kurvenlicht mit einem Fernlichtassistenten, wenngleich beide Systeme in weiterentwickelten Lichtsystemen zusammenwirken.
adaptives Kurvenlicht | ||
Funktion | Schwenkt die Scheinwerfer in Fahrtrichtung | Schaltet automatisch das Fernlicht ein und übernimmt das Blendmanagement |
Effekt | Kurven werden besser ausgeleuchtet | Blickfeld wird erweitert |
Technologie | Sensoren und wahlweise mechanische oder elektronische Steuerung der Scheinwerfer | Kameras und Ausrichten der Scheinwerfer |
Einsatzbereich | Statisch: bei niedriger Geschwindigkeit, dynamisch: auch bei hohem Tempo | Vor allem nachts außerhalb von Ortschaften |

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