
Elaris bietet eine breite Auswahl an verschiedensten Fahrzeugmodellen, bei der jedem Geschmack etwas geboten wird. Vom Parkraumwunder bis zum Familienauto ist hier für jeden Wunsch etwas dabei.
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Geschichte
Gegründet wurde Elaris im Jahr 2020 im rheinland-pfälzischen Grünstadt. Hinter dem Unternehmen standen Andreas Matthis und Lars Stevenson. Das Start-Up setzte von Anfang an auf Vertriebspartnerschaften und baute daher kein eigenes Vertriebsnetz auf. Für den Service an den importierten Fahrzeugen wurde das Michelin-Tochterunternehmen Euromaster gewonnen, über das die Elaris-Modelle auch gekauft werden konnten.
Der Vorteil der Zusammenarbeit mit chinesischen Herstellers sollte in der gut skalierbaren Produktionskapazität und den günstigen Preisen liegen. Als Kooperationspartner fungierte zunächst Dorcen, später auch Skyworth und Zhidou, deren Fahrzeuge jeweils eigene Elaris-Namen in Form von Badge-Engineering erhielten. Für die Homologisierung und damit offizielle Genehmigung und Zulassung für den Verkauf in Europa zeichnete Elaris verantwortlich.
Als problematisch erwies sich die zwischenzeitliche Insolvenz des Hauptlieferanten Dorcen, was zur Zusammenarbeit mit Skyworth und Zhidou führte. Das Aus für Elaris folgte Anfang 2025. Als Gründe für das Scheitern wurden sowohl der nachlassende Absatz an E-Autos als auch EU-Strafzölle genannt.
Technische Besonderheiten
Technische Besonderheiten boten die Modelle von Elaris nicht, sondern punkteten eher durch günstige Preise. Der Automobilhersteller Dorcen wiederum, kooperierte auch mit dem ebenfalls chinesischen Herstellers Zotye, sodass Fahrzeuge wie der Elaris Leo auch als Dorcen G60 oder Zotye Damai X5 angeboten wurden. Der Elaris Pio entspricht dem Zhidou D2, der Elaris Beo auf dem Skyworth EV6, sodass nur schwerlich von einheitlichen Designs, Technik oder sonstigen Gemeinsamkeiten der Elaris-Modelle gesprochen werden kann.
Aktuelle Modelle
Neue Fahrzeuge von Elaris gibt es seit Anfang 2025 nicht mehr. Im Sortiment befinden sich vier Modelle, namentlich der Elaris Beo, DYO, Jaco und Lenn sowie aus zuvor eingestellter Produktion die Fahrzeuge Leo, Pio und Finn. In allen Fällen handelt es sich um elektrisch angetrieben Modelle, die ein breites Spektrum quer durch die Segmente abdeckten. Beo und Jaco entsprechen der Mittelklasse, die mal als SUV, mal als Limousine interpretiert wird, während Lenn und Beo die Segmente des Kompakt-SUV und Microcar repräsentieren.
Strategie und Zukunft
Eine Zukunft für Elaris ist Ende 2025 nicht in Sicht. Das Unternehmen ist insolvent und auch einige der vorherigen Zulieferer aus China bauen keine eigenen Autos mehr. Entsprechend sind die Autos nur noch gebraucht oder als Lagerfahrzeuge erhältlich.
Die deutsche Marke Elaris existierte zwischen 2020 und 2025 und ist mittlerweile vom Markt verschwunden. Das Geschäftsmodell bestand im Import von Fahrzeugen der chinesischen Herstellers Dorcen, Skyworth und Zhidou die jeweils als Modelle von Elaris verkauft wurden. Neben dem reinen Verkauf hatte Elaris über eine Kooperation auch den Autoservice angeboten.