Elektroauto-Förderung bleibt auch 2026 ein zentrales Thema. Mit staatlichen Anreizen sollen die höheren Anschaffungskosten eines Elektroautos gegenüber einem Verbrenner ausgeglichen werden. Nachdem die klassische BAFA-Kaufprämie Ende 2023 entfiel, ist für 2026 eine neue staatliche Förderinitiative geplant. Die genauen Details stehen noch nicht final fest, doch vor allem Privathaushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen sollen von der neuen Förderung profitieren. Darüber hinaus bestehen weiterhin steuerliche Vorteile für Elektroautos, etwa die Kfz-Steuerbefreiung für zehn Jahre ab Erstzulassung sowie die günstigere Besteuerung des geldwerten Vorteils bei privater Nutzung eines elektrischen Firmenwagens.
Die BAFA-Förderung für Elektroautos ging auf das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zurück. Sie wurde 2016 in Form des Umweltbonus eingeführt und kombinierte einen staatlichen Zuschuss mit einem verpflichtenden Herstelleranteil beim Kauf eines Elektroautos.
Bis zum Ende der Förderung wurden insgesamt rund 2,23 Millionen Fahrzeuge unterstützt – darunter etwa 1,43 Millionen reine Elektroautos sowie 805.000 Plug-in-Hybride. Die maximale Förderung lag bei bis zu 6.750 € pro Fahrzeug, inklusive Herstelleranteil. Die Förderung galt sowohl für Kauf als auch Leasing, vor allem für Privatpersonen.
Die BAFA-Kaufprämie wurde Ende 2023 eingestellt.
Auch wenn die klassische BAFA-Förderung entfällt, gibt es 2026 weiterhin mehrere finanzielle Anreize für Elektroautos:
Darüber hinaus ist für 2026 eine , die als Nachfolger der BAFA-Kaufprämie Anreize für Privathaushalte schaffen soll. Die , der politische Rahmen für Zuschüsse ist jedoch bereits gesetzt.

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Die BAFA-Förderung für E-Autos, Plug-Ins & Range Extender kehrt 2026 in neuer Form zurück.

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Die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) ist weiterhin eine einfache Möglichkeit, mit einem Elektroauto Geld zu sparen. Du erhältst jährlich eine Auszahlung, wenn Du Deinen CO₂-Einsparanteil über einen Anbieter an quotenpflichtige Unternehmen verkaufst.
Die THG-Quote gilt auch für geleaste oder gebrauchte Fahrzeuge und kann jährlich aufsummiert werden.
Auch die Möglichkeiten der steuerlichen Förderungen sind ein Argument für ein Elektroauto. Die Kfz Steuerbefreiung für Elektroautos gilt bis Ende 2030 und für einen Zeitraum von zehn Jahren ab Erstzulassung. Schwarz Rot plant jedoch eine Verlängerung bis ins Jahr 2035. Zudem ist eine Sonderabschreibung für E-Fahrzeuge im Gespräch und auch Plug In Hybride sollen gefördert werden.
Ebenfalls ein Aspekt der steuerlichen Begünstigung bezieht sich auf Firmenwagen. Wenn Du Dein Fahrzeug auch privat nutzt, muss hierfür ein geldwerter Vorteil versteuert werden. Normalerweise gilt hierfür die Ein-Prozent-Regel, gemessen am Bruttolistenpreis des von Dir genutzten Modells. Bei einem Elektroauto werden jedoch nur 0,25 Prozent angesetzt, was eine Ersparnis von einigen Hundert Euro im Monat bedeuten kann.
Regionale und kommunale E-Auto Förderung ist immer wieder möglich, wobei die Programme in ihrer Summe begrenzt sind. In Nordrhein-Westfalen werden beispielsweise private Wallboxen mit bis zu 1.000 Euro gefördert und im fränkischen Fürth sind es im Rahmen der infra-KlimaOffenive im Jahr 2025 immerhin 100 Euro. In früheren Jahren existierte auch noch eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die aber eingestellt wurde. Es lohnt sich jedoch, vor dem Kauf genau hinzuschauen und eventuell eine passende Förderung zu erhalten.
Dies gilt übrigens nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Unternehmen und Selbstständige. Teilweise unterscheiden sich die Förderprogramme und Töpfe, aus denen diese finanziert werden. Recherchieren lohnt sich, zumal auch seitens der Bundesregierung Programme geplant sind und Gelder aus dem EU-Klimasozialfonds bereitstehen könnten.
Die E-Auto-Förderung 2026 unterscheidet sich von der Situation bis Ende 2023:
Mit der Kombination aus Steuervergünstigungen, THG-Quote, regionalen Förderungen und Herstelleraktionen lohnt sich ein Elektroauto 2026 weiterhin finanziell – auch ohne klassische Kaufprämie.